Nächste Veranstaltung
- 22.05.12 | 19.30 SP Rümlang Mitgliederversammlung
- 09.06.12 | 10.00 HV DV
- 18.06.12 | 20.00 Gemeindeversammlung
- 27.06.12 | 19.30 DV SBFZ
Kolumnen
Spitalinfektionen – endlich wird politischer Druck gemacht
Bulletin 68 der Patientenstelle Zürich
April 2012 - Es ist längst bekannt: Jährlich treten in Schweizer Spitälern bei sieben Prozent der Patienten postoperative Infektionen auf. 2000 Todesfälle und zusätzliche Gesundheitskosten von 240 Mio CHF sind die Folge. Dabei wären mit einfachen Massnahmen mindestens ein Drittel der Todesfälle vermeidbar. Hygienefachleute beklagen, dass angeordnete Hygienemassnahmen zu wenig beachtet werden, sei es aus Zeitdruck, Personalknappheit oder einfach aus Nachlässigkeit. Andere europäische Länder haben auf die Gefahr reagiert und Massnahmen eingeleitet. Mit drei aufeinander abgestimmten Vorstössen, koordiniert durch den DVSP, sollen die Patientinnen und Patienten besser geschützt und im Falle der Infektion besser unterstützt werden.
Weiterlesen: Spitalinfektionen – endlich wird politischer Druck gemacht
Der Mensch als lästiger Kostenfaktor
Wochenspiegel Nr. 14
April 2012 - Seit einem Jahr gilt die neue Pflegefinanzierung, die die Kostenaufteilung in der Langzeitpflege regelt: Krankenkasse, öffentliche Hand und Betroffene finanzieren die Pflegleistungen nach genauer gesetzlicher Vorgabe. Vorausgegangen ist ein jahrelanger, beispielloser Kostenschacher der Krankenkassen mit Bund und Kantonen. Nie wurde vom „würdig altern“ gesprochen, auch nicht über das Versprechen bei der Einführung des neuen KVG’s, das die Übernahme aller Pflegkosten durch die Krankenkassen vorgesehen hatte; aber sehr oft vom Geld, und dass vor allem die anderen mehr zu zahlen hätten. Die Menschen, die jahrzehntlang gearbeitet haben, Kinder aufgezogen, Freiwilligenarbeit geleistet und ihre eigenen Eltern gepflegt haben, sind nun „Leistungsbezüger“ und die Alterszentren, die Spitex und die Spitäler sind „Leistungserbringer“. Diese nüchternen Begriffe sollen uns wohl davor schützen, die pflegebedürftigen Menschen zu spüren und Gefühle wie Dankbarkeit gegenüber den Betagten aufkommen zu lassen. Einzig der Wirtschaftlichkeit verpflichtete Regelungen verhindern, über die Solidarität zwischen den Generationen nachzudenken.
Kantönligeist oder effizienter Klimaschutz
casanostra Nr. 112
April 2012 - Liegenschaften könnten dank Energieeffizienz und Eigenversorgung einen grossen Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstosses und zum Atomausstieg leisten. Über 200 Millionen Franken Fördergelder werden vom Bund jährlich dafür eingestellt, weitere 100 Millionen von den Kantonen, und einzelne Elektrizitätswerke, Versicherungen und Banken fördern den Umweltschutz mit Sonderleistungen. Dazu kommen noch die steuerlichen Abzugsmöglichkeiten bei energetischen Sanierungen.
Weit entfernt von „Reif für die Insel“
Februar 2012 - „Ich bin reif, reif, reif, - reif für die Insel,“ singt Peter Cornelius schon 1981. Wie traumhaft schön wird es wohl sein, mit dem Inseldasein die Mühen des Alltags zu vergessen. Wohl würde ich Ruhe und Sorglosigkeit gewinnen, aber viele Beziehungen und manch Liebgewonnenes verlieren. So geht es doch auch uns Schweizerinnen und Schweizer tagtäglich in der Politik.
Frankenstärke, Fluglärmstreit, Flüchtlingsströme, alpenquerender Transitverkehr, Steuerstreit und Erdölabhängigkeit. Aber wir selbst haben uns zu einer Insel gemacht. „Was kümmert mich der Schiffbruch der Welt, ich weiß von nichts als meiner seligen Insel,“ hat Friedrich Hölderlin im 19. Jahrhundert geschrieben. So verhält sich die Schweiz, bis sie einst realisieren wird, dass sie auf die Zusammenarbeit mit dem Ausland angewiesen ist.
Die ewige Drohung mit dem Verlust von Arbeitsplätzen
November 2011 - Und wieder heisst es in der Flughafenwerbung zur Abstimmung vom 27.11.11: „Arbeitsplätze und Wohlstand im Kanton Zürich verlieren“. Einen Zusammenhang herzustellen zwischen Pistensystem und Arbeitsplätzen ist nachweislich falsch. Heute werden 270‘000 Flugbewegungen auf den drei Pisten abgewickelt, 350‘000 Bewegungen wären möglich. Kein einziger Arbeitsplatz ist durch den Ausbaustopp für Pisten betroffen und neue können weiterhin entstehen, wenn der Luftverkehr so zunimmt, wie sich die Flughafenverantwortlichen dies wünschen. Es muss aber konstatiert werden, dass seit 2001 – dem Grounding der Swissair – wohl die Zahl der Passagiere, aber nicht die der Flugbewegungen zugenommen hat. 315‘000 Bewegungen sind im Jahr 2000 abgewickelt worden, bis dies je wieder der Fall sein wird, wird es noch Jahre dauern.
Weiterlesen: Die ewige Drohung mit dem Verlust von Arbeitsplätzen
Weitere Beiträge...
- Meine Heimat, deine Heimat, ihre Heimat
- Treiben wir die Demokratie nach Absurdistan?
- Wohin mit den überflüssigen Pfunden?
- Wieso sollen Pendlerinnen und Pendler mehr zahlen?
- Nichts gegen gestern, aber sicher gegen ewig gestrig!
- Wie weit weg ist Pakistan?
- Lasst uns den Überblick behalten
- Wer löst unsere Probleme – die Politik, die Medien oder der liebe Gott?
- Wer Prognosen frisiert, fliegt mit Illusionen !
- Und wer keine weihnachtlichen Festtage erlebt?
- Warum Kritiker lieber zurück als voraus schauen ?
- Wieso machen wir uns das Leben so schwer ?
- Eine Gemeinde ist mehr als ein Schlafplatz
- Leisten Sie Überstunden oder sind Sie ohne Arbeit?
- Ist Ihnen weihnachtlich zu Mute ?
- Mitmachen statt Motzen
